The House of the Dead: Overkill – Review (Fu$%ing Motherfu$%er)

AS_Wii_IN_UKV.qxpBei The House of the Dead: Overkill handelt es sich um einen waschechten Lightgun-Shooter. Der Spieler wird durch etliche Räumlichkeiten vom Computer gesteuert. Ihr übernehmt lediglich die Kontrolle über die Waffe. Das heißt, mit der Wiimote auf den Bildschirm zielen und abdrücken.
Doch eines unterscheidet Overkill von anderen Lightgun-Shootern: Der Stil.

Overkill ist wie ein alter Grindhouse-Streifen aufgebaut. Eine übertriebene Stimme, welche den Storyablauf stark betont, halbnackte Frauen, Zombies und jede Menge Trash und Gewalt. Wer beispielsweise Robert Rodriguez‘ Planet Terror mochte, wird auch Overkill mögen.

Auch an seinem aufgestellten Rekord kann man Overkill seinen Fun- und Trashfaktor ansehen: Hier wird insgesamt 189 mal das Wort ‚Fu$%‘ verwendet!

Im Spiel selbst gilt es die kommenden Mutanten (Das ‚Z‘-Wort wird hier nicht benutzt!) möglichst schnell auszuschalten. Denn sonst bekommt ihr von den Mutanten schnell einen Hieb, welcher einen großen Teil eurer Lebensenergie kosten kann. Für jeden Typen von Monster gilt auch eine verschiedene Herangehensweise. Bei Polizeimutanten beispielsweise muss man erst abwarten bis sie ihr Schild zur Seite heben um nach euch zu schlagen.

Wie es sich für einen Lightgun-Shooter gehört gibt es ein mehr oder weniger ausgeklügeltes Combosystem. Treft ihr eine bestimmte Anzahl von Gegnern, ohne einmal daneben zu schiesen, schaltet das Punktesystem in den Goregasm Modus um. Hier erhaltet ihr für jeden weiteren erschossenen Gegner noch mehr Punkte. Und Punkte bedeuten Ca$h!

Von dem erhaltenen Geld könnt ihr euch im GunShop neue Waffen kaufen oder eure aktuellen Waffen Upgraden. Die Waffenauswahl lässt übrigens keine Wünsche offen. Von einer Magnum bis hin zu einem Sturmgewehr ist fast alles vertreten, was das Zombiekillerherz begehrt.

Natürlich lässt sich das Spiel auch zu zweit spielen. Der zweite Spieler kann jederzeit ins Geschehen miteinsteigen. Vor Allem für die späteren Levels ist ein zweiter Spieler oft von Vorteil.

Der Arcade-Mode von Overkill ist für gewohnte Lightgunspieler ziemlich schnell durchgespielt. Hier könnt ihr mit einer Spielzeit von 3 – 4 Stunden rechnen. Nach dem durchspielen erhaltet ihr jedoch die Möglichkeit das Spiel in einem erweiterten (und schwereren) Directors Cut nochmals zu erleben. Außerdem halten euch noch ein paar Minigames vor dem Bildschirm.

The House of the Dead: Overkill: Ein Spiel, das man jedem Grindhouse und Lightgun-Fan ans Herz legen sollte!

Rentonscore: 8.9

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