Terminator: Salvation – Review (I’ll be back)

terminator-salvation.jpgWie schon der James Rolfe sagte: „Wenn ein Film KEINE Fortsetzung gebraucht hätte, dann Terminator 2“.
Dieser Ansicht bin ich auch. Als dann der dritte Teil der Terminator Reihe in die Kinos kam, war ich dennoch ziemlich gespannt … und wurde auch ziemlich enttäuscht.
Kein Wunder also, dass ich die Anküdigung von Terminator: Salvation mit gemischten Gefühlen aufnahm.
Gerade komme ich frisch aus der Vorpremiere und ich muss sagen: Ich wurde positiv überrascht.

Wie Fans der Reihe schon wissen, ist Terminator: Salvation in der Zukunft angesiedelt. Genauer gesagt im Jahre 2018. John Connor befindet sich mitten im Kampf gegen Skynet und deren Maschinen. Mehr möchte ich, wegen großer Spoiler-Gefahr, nicht zur Story verraten. Wer sich übrigens nicht allzuviel vorher verraten lassen will, sollte die Finger vom Trailer des Filmes lassen (falls es nicht schon zu spät ist). Eine Szene, welche nämlich im Trailer zu sehen ist, stellt den Wendepunkt der Hanldung in T4 dar. Wieso um alles in der Welt tut man sowas?

Die Actionsequenzen erfüllten alle Erwartungen. Auch die damit verbundenen CGI-Effekte waren sehr zufriedenstellend. Klar, es kann nicht wie in den Vorgängern allzuviel zu Bruch gehen. Schließlich handelt der Film auch nach dem Judgement Day.

Das bringt mich auch direkt zum Setting von Terminator: Salvation. Alles wirkt sehr düster und verzweifelt. Es herrscht Endzeitstimmung und das wird dem Zuschauer stark vermittelt. Zu dieser Übermittlung trägt natürlich, neben dem Setting und der heimlosen Menschen, Batman John Connor. Christian Bale hat eine ziemlich gute schauspielerische Leistung abgelegt. Zwar nicht so gut wie damals Edward Furlong (Terminator 2), dafür aber um Längen besser als Nick Stahl (Terminator 3).

Gottseidank wurde bei Terminator: Salvation auf lächerliche Humoreinlagen wie im Vorgänger verzichtet. Nunja, fast. Eine Szene (gegen Ende des Filmes) wird jeden Terminator Fan zum schmunzeln bringen. Dies aber auf eine gute Art.

Es ist schwer Terminator 4 ein Fazit aufzudrücken. Fans der Vorgänger werden den Film bestimmt mögen. Neueinsteiger werden sich ziemlich schwer damit tun.
Persönlich gefiel mir zu sehen, wie sich John Connor entwickelt und wie Eins zum Andern führt. Eben der Faden zwischen Vergangenheit und Zukunft.
Auf der anderen Seite kann ich bis Heute nicht verstehen warum man es nicht bei Teil 2 hätte lassen können. $$$$

Terminator:Salvation: Keineswegs besser als der unumstrittene zweite Teil, aber viel viel besser als Teil 3. Für mich, die wahre Fortsetzung. Auch wenn man keine gebraucht hätte.

Rentonscore: 8.8 (Terminator 2 > Terminator > Terminator 3 > Terminator 4)

Ein Kommentar

  • Im Wesentlichen muss ich beipflichten: Terminator 4 ist besser als Terminator 3, zugleich aber schlechter als Teil 1 & 2.
    Aaaber…
    Problematisch war für mich v.a. das Fehlen der eigentlichen Hauptsache: EINES TERMINATORS. Richtig, es laufen zahlreiche Roboter u.ä. umher (wenn auch sehr willkürlich verstreut…), ein wirklich bedrohlicher, unaufhaltsamer Nemesis, gemäss dem Strickmuster der ersten beiden Filme findet sich jedoch leider nicht. Zudem vergeht „Terminator – Salvation“ sich leider viel zu oft in stereotype Darstellungen und Eigenschaften der Protagonisten und lädt dadurch wiederholt zum Schmunzeln ein und wirkt oft unfreiwillig komisch. Würde man Absicht dahinter vermuten, könnte man sagen, Regisseur Guy Ritchie habe den Flair tumber 80er Jahre Actionfilme mehrmals gekonnt eingefangen.
    Kein schlechter Film, dazu ist er zu unterhaltsam, leider aber viel zu unbeholfen, um gut zu sein.

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