Survival of the Dead – Review [Inselurlaub]

surrrrivivivivial_0George A. Romero tritt mit seinem nun sechsten Zombiefilm in den mittlerweile überfluteten Markt ein. Ob es sich hierbei um verfaultes Fleisch handelt oder nicht erfahrt ihr in der Naggeria Review:

Kurze Zeit nach der Zombie-Epidemie trennen sich die Meinungen zweier Familien auf einer Insel der Ostküste Amerikas. Während die O´Flynns der Zombieplage mit Waffen zuleibe rücken und eine Leiche nach der Anderen ausrotten, versuchen die Muldoons ihre alten geliebten zu retten. Dies tun sie indem sie die lebenden Toten angeketten und analysieren während auf ein Heilmittel oder ähnliches gewartet wird.
Da sich dies der Anführer der O´Flynns natürlich nicht gefallen lässt wird selbiger kurzerhand von der Insel verbannt.
Doch Patrick O’Flynn (Kenneth Welsh) kehrt auf die Insel zurück. Und dieses mal hat er einige Soldaten im Gepäck …

George A. Romero kehrt mit seinen originalen bzw. langsamen Zombies zurück. Leider wurde ihm aber gerade dies zum Verhängnis. Denn anstelle seriös zu bleiben, wie es in allen anderen Filmen mehr oder minder der Fall war, macht sich der Regisseur selbst zum Affen. So stellen die lebenden Toten für die Hauptdarsteller fast garkeine Gefahr dar. Sie machen sich sogar lustig darüber wie einfach sie überleben konnten.

Doch nicht nur dies enttäuscht. Auch sind die Effekte nicht in gewohnter Romero Qualität. Viele der blutigen Szenen wirken zu sehr animiert und aufgesetzt. Man merkt das die Hand Tom Savinis fehlt.

Auch kommt die geliebte Sozialkritik an die Menschheit viel zu kurz. Zwar hat der Film (mit seiner durchaus coolen Storyline) genügend Vorlagen geboten, jedoch wurden diese nur teilweise bis garnicht genutzt.

Die schauspielerischen Fähigkeiten der Darsteller gehen in Ordnung. Allerdings wird auch bei diesem Punkt nicht mehr als nur das Mittelmaß geboten.

Versteht mich nicht falsch. Survival of the Dead ist ein guter Zombiestreifen für zwischendurch. Aber vom Großmeister des Genres hätte ich viel mehr erwartet.

Für einen unvoreingenommenen Zuschauer ist Survival of the Dead nämlich sehr interessant. Die Humoreinlagen bringen den ein oder anderen Lacher und auch das Setting weiß den Zuschauer anzusprechen.

Survival of the Dead: Wer einen guten Romero erwartet wird bitter enttäuscht. Alle anderen bekommen einen durchschnittlich guten Zombiestreifen geliefert, welcher sich allerdings nicht sonderlich in der mittlerweilen großen Masse hervorheben kann.

Rentonscore: 6.0 / 10

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