SSX – Review (It’s Tricky Tricky Trrr-icky)

ssx-logoDie beliebte Snowboard-Reihe SSX feiert in diesem Jahr auf Playstation 3 und Xbox 360 ihr Comeback. Ob das Spielprinzip mittlerweile eingefroren ist erfahrt ihr in der Naggeria Review:

Um die Review schön schmal zu halten möchte ich wie gewohnt die guten und schlechten Punkte des Spiels aufführen. Zusätzlich gibt es noch von mir aufgenommene Gameplay Videos (ohne Kommentare).

Soundtrack zum verlieben
Egal ob Drum ’n Bass, Dubstep, Hip-Hop oder Rock, alles kann in SSX gefunden werden. Dabei bleibt die Liste mit 36 Titeln übersichtlich und es kommt nicht zu nervenden wiederholungen. Mit dabei sind Künsler wie Skrillex, Camo & Krooked, The Hives, Noisia, The Naked and Famous, Flux Pavilion und Turbowolf. Natürlich fehlt auch das seit dem zweiten Ableger der Serie bekannte It’s Tricky von Run-DMC nicht. Der Sound passt sich je nach Tricks an. Füllt sich z.B. eure Tricky-Leiste ertönt Run-DMC und der aktuelle Track wird leiser gedreht. Bei einem Spin / einer Drehung kann es sogar vorkommen, dass der Soundtrack durch einen Loop geht und sich eine gewisse Stelle wiederholt.

Runde Grafik
SSX ist nicht auf dem neusten Stand der Technik. Viele finden daran einen Kritikpunkt. Meiner Meinung nach ist aber alles stimmig und sieht gut aus. Das wichtigste: Das Spiel läuft komplett ohne Ruckler.

Trick-It – Gold Run (Meru->Redlight)

Handling
Die Steuerung auf dem Brett wurde im Vergleich zu den alten Titeln überarbeitet. Eure Tricks führt ihr nun auf den Hauptknöpfen (Dreieck, Viereck, Kreis, X) und nicht mehr auf den Schultertasten aus. Dabei bedeutet beispielsweise X der Hintere Teil des Bretts und Kreis die rechte Seite. Durch eine schnelle, abwechselnde Eingabe von zwei verschiedenen Knöpfen erreicht ihr verschiedene Trickvariationen. Die selben Kommandos können auch auf dem zweiten Analogstick eingegeben werden. Die Schultertasten übernommen den Job von Boosts, Tweaks (eine Variation von Tricks), Grinds und den neuen Spezial-Features wie z.B. Zurückspulen oder das Einsetzen von Gadgets, welche vor dem Lauf ausgewählt werden können. Der Linke Analogstick dient der Lenkung des Boarders und hilft bei Drehungen oder Überschlägen in der Luft.
Boost, also den Turbo, erhält man durch das Ausführen von Tricks. Spart man sich Boost zusammen kann man die sogenannten Über-Tricks vom Stapel lassen. Füllt man anschließend durch die Über-Tricks die Tricky-Leiste, so kann man Super-Über-Tricks vollführen und so die Punkte in die Höhe schießen lassen.
Nach einer kurzen Eingewöhnungsphase sollten selbst Neulinge der Serie super zurechtkommen.
Wahlweise können Veteranen auch die alte SSX Steuerung verwenden. Persönlich mochte gefiel mir, trotz großer Erfahrung mit den Vorgängern, die neue Steuerung besser.

Gadgets
Neben den bekannten Spielvarianten „Trick-It“ und „Race-It“ gibt es nun auch „Survive-It“ hier gilt es eine bestimmte Abfahrt in den jeweiligen Gebieten zu überleben. Zum Beispiel gibt es ein Ortschaft in der die Kälte tödlich ist. Also muss man zum Überleben versuchen hauptsächlich in der Sonne zu Boarden. Auch gilt es gefährliche Schluchten zu überqueren. Hier hilft der neue Wingsuit. Durch diesen kann man eine zeitlang durch die Luft gleiten.
Weitere Gadgets sind Sauerstoffflaschen, Panzerungen, Eispickel oder auch moderne Brillen, welche einem die Umrisse von Bergen in verschneiten Gebieten zeigen können.
Der Einsatz dieser Gadgets bietet im Verlauf des Spiels ziemlich viel Abwechslung und würzt das Ganze mit einer kleinen Prise Taktik.

40 Minuten Explore Mode Gameplay (Teil 1)

Online Modi
Ähnlich wie in Need for Speed hat EA dem Spiel ein Onlinenetzwerk (Rider Net) zur Verfügung gestellt in der direkt Zeiten oder Punktzahlen von Freunden gesehen werden können. Im Explore Mode gilt es die verschiedenen Abfahrten im Trick-It, Race-It oder Survive-It Mode runterzubrettern und dabei die Bestzeiten der Freunde zu schlagen und deren ausgesetzte Geotags zu erhaschen. Belohnungen gibt es in Form einer Spieleigenen Währung mit der man zusätzlich neue Klamotten, Boards, Gadgets und Weiteres kaufen.
Gegen die ganze Welt kann im Modus „Global Events“ angetreten werden. Hier setzt ihr die Ingame-Währung um euch gegen Millionen von Spielern zu beweisen. Je nach Leistung landet ihr in einer entsprechenden Klasse und erhaltet ggf. einen Haufen Asche. Die entsprechenden Events gibt es in verschiedenen Zeitspannen. In diesen Spannen kann man versuchen seine Leistungen zu verbessern. Es ist übrigens auch möglich selbst ein Event zu erstellen. Und wenn man schon dabei ist können gleich neue Rivalen zu eurer Liste hinzugefügt werden um so in Explore auf neue Rekorde zu stoßen.
Der Vorteil: Ihr tretet gegen Ghosts, also gespeicherte Läufe an. So kommt es nicht zu langen Wartezeiten in Online-Lobbies.

World Tour
Der World Tour Modus stellt den Singleplayer Part von SSX dar. Hier wird an jedem Platz der Welt ein neuer Rider, neue Gadgets, neue Abfahrten und neue Gefahren (Survive-It) vorgestellt. Als erfahrener Spieler hatte ich den World Tour Mode in zwei Abenden durchgespielt. Für Leute, die hauptsächlich Alleine spielen wollen leider viel zu kurz (es bleiben nur noch Herausforderungen im Explore Mode).
Auch die Geschichte, welche sich um das Team SSX dreht ist nur ein Mittel zum Zweck. Nunja, was soll man auch von einem Trendsportspiel Storytechnisch erwarten.

40 Minuten Explore Mode Gameplay (Teil 2)

Insgesamt bin ich von SSX mehr als angetan. Die Challenges gegen Freunde und die ganze Welt fesseln Stundenlang vor die Konsole (in meinem Fall Playstation 3). Das Gameplay erinnerte sofort an die alten Spiele der Serie und den damit verbundenen Erinnerungen. Trotz des mageren Singleplayer Modes sollten Fans und Neueinsteiger auf jeden Fall zuschlagen.

Rentonscore: 9 / 10

Die aufgenommenen Videos zu SSX können unter Spiele-Ma-Mo auf Naggeria Reviews and More nochmals gefunden werden.

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