Prince Of Persia: The Sands Of Time – Mini-Review (Steuerfrei)

pipipirinzEine weitere Videospielverfilmung … ob das gut gehen kann? Erfahrt es in der Naggeria Mini-Review:

Als erstes muss ich sagen, dass ich von Jake Gyllenhaal (Donnie Darko, Jarhead) als Prinz Dastan positiv überrascht wurde. Dieser spielt die Rolle mit einer wirklichen Leidenschaft, welche der Zuschauer auch spürt.
Auf der anderen Seite haben wir dann Gemma Arterton (Clash of the Titans, ) als Prinzessin Tamina. Sie ging mir leider ein wenig auf die Nerven. Es kam mir so vor, als ob man eine Keira Knightley aus Fluch der Karibik nachahmen wollte.
Der Rest der Schauspielertruppe ging in Ordnung, glänzte aber nicht durch Meisterleistungen. Nebenbei bemerkt viel es mir verdammt schwer Richard Coyle in seiner Rolle als Bruder des Prinzen ernst zu nehmen. Dies liegt aber wahrscheinlich daran, dass ich immer den verrückten Jeff auf Coupling im Kopf habe.

Die Actionsequenzen sowie der Sound in Prince Of Persia sind wirklich fantastisch in Szene gesetzt geworden. Auch wenn die Kämpfe teilweise etwas zu hektisch ablaufen. Dafür hangelt, rennt und springt der Prinz, ganz nach Videospielvorlage, durch Persien.

Storytechnisch wird der Film spannend erzählt, jedoch aber auch etwas in die Länge gezogen. So wartet man in den letzten 20 (von 116) Minuten des Films eigentlich nur noch auf das Ende.
Übrigens erzählt der Film zwar teilweise die Geschichte von „Sands of Time“ man muss das Spiel allerdings nicht gespielt haben um diesen Film zu sehen. Diesbezüglich wurde sehr auf Massentauglichkeit geachtet. Für Fans des Spiels gibt es dafür natürlich ein paar Abstriche. So gibt es beispielsweise keine Sandgeister (wenn die Monster so hießen) oder ähnliches.

Im Prinzip ist Prince of Persia ein Film alá Die Mumie oder Fluch der Karibik. Ein bisschen Action hier, ein paar witzige Sprüche da und das ganze gewürzt mit einer interessanten Geschichte.
Für Videospieler steht allerdings wohl immernoch Silent Hill an erster Stelle der Videospieladaptionen.

Prince of Persia: Nicht die beste aber eine wirklich gute Videospielverfilmung mit kleineren Macken. Dafür jedoch Massentauglich.

Rentonscore: 8/10

Ein Kommentar

  • ….und der Hauptdarsteller hat ausgleichend zum fehlenden Talent nen vorzeigbaren Six-Pack dabei,das reicht.

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