Paranormal Activity – Review (Licht, Kamera, Action!)

paranormal_activityBlair Witch Project meets Poltergeist. Ob diese Mischung gelingt erfahrt ihr in der Naggeria Review:

Das Junge Paar Micah und Katie haben ein Problem: Seit ihrem achten Lebensjahr wird Katie nämlich von irgendetwas heimgesucht. Als das gespuke dann auch im jetztigen Hause anfängt hat Micah eine Idee. Er stellt eine Kamera ins Schlafzimmer um alle paranormale Aktivitäten für die Nachwelt festzuhalten.
Und was der Zuschauer in Paranormal Activity zu sehen bekommt sind genau diese Aufnahmen.

Paranormal Activity ist nicht 100%-ig neu. Der Film wurde bereits im Jahre 2007 fertiggestellt und Anfang 2008 beim Slamdance Film-Festival vorgeführt. Als Steven Spielberg diesen Film dann in die Hände bekam wollte er selbigen unbedingt in die Kinos bringen. Dies aber natürlich nicht unberührt (Näheres dazu später).

Bei diesem Film handelt es sich mal wieder um einen Handcam Film im Stile von Blair Witch Project, Diary of the Dead, [REC] oder Cloverfield. Dadurch wird dem Zuschauer ein noch realistischeres Mittendrin-Gefühl vermittelt. So entstehen verstörte Bilder, welche noch heftiger wirken als normalerweise. Durch die gelungenen Schauspieler wird dem Zuschauer außerdem ein durchaus realistisches Szenario geboten.
Ein wirklich gelungenes Stilmittel.

Auch die Effekte in Paranormal Activity können sich wirklich sehen lassen. Vor allem wenn man bedenkt, dass der Film nur 15.000 Dollar kostete. Seit langem ein Film, der wirklich unter die Haut geht.

Schnittberichte.com berichtete übrigens, was genau in der von Spielberg überarbeiteten Version geändert wurde:

• Mindestens drei neue Szenen wurden hinzugefügt, u.a. eine Spuk-Attacke am Tage, bei dieser der Dämon ein Bild von Hauptdarsteller Micah zerkratzt.

• Andere Szenen wurden dahingegen gekürzt oder komplett herausgeschnitten, um die Zeit zwischen Tag und Nacht schneller verstreichen zu lassen. Dadurch ist die Kino-Fassung kürzer.

• Viele Soundeffekte wurden verändert, weggelassen oder hinzugefügt. Der Dämon gibt sich im DC nicht zu erkennen, wenn er sich der Kamera nähert. Dafür wurden einzelne Soundeffekte des Schocks wegen drastisch verstärkt.

• Das Internet-Video der besessenen Diane ist im DC weitaus länger. Man sieht u.a. wie sie sich das Fleisch von ihrem Arm abbeißt, solange bis der Arm abbricht.

• Für die Kino-Fassung wurden einige digitale Effekte hinzugefügt, u.a. wurde der Schatten des Dämons leicht verändert und tritt nun häufiger auf.

Nun, ich habe sowohl die Ur-Version, als auch die Kinoversion gesehn. Die Kinofassung fühlt sich tatsächlich schneller und somit auch stückweit besser an. Allerdings war ich vom neuen Ende etwas enttäuscht.
In Amerika wird übrigens der Film demänchst auf Blu-ray und DVD erscheinen. Beider veröffentlichungen werden, den Dirctor’s Cut, die Kinoversion und ein drittes, bisher unveröffentlichtes Ende beinhalten. Von einem gleichwertigen Release in Deutschland ist auszugehen.

Paranormal Activity: Horror vom Feinsten!

Rentonscore: 9.0 / 10

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