Guitar Hero: World Tour – Review

ghwt_0.jpgNach vielem sparen, habe ich mir nun endlich Guitar Hero: World Tour leisten können. Hier wäre auch schon der erste Kritikpunkt zu nennen: der Preis. Mit ca. 190 € für Gitarre, Mikrofon, Drums und Spiel, sind die Kosten ziemlich hoch ausgefallen.

Dafür muss man sagen, dass die Verarbeitung der einzelnen Hardware-Teile hervoragend ist. Die neue Gitarre sieht nicht nur gut aus, sie liegt sehr sehr gut in der Hand und es kommt einem vor, dass das spielen einfach leichter fällt. Das Mikrofon nimmt neben der eigenen Stimme kaum andere Umgebungsgeräusche war. Einzig das Schlagzeug ist ein wenig wakelig auf den Beinen. Dies fällt beim spielen jedoch keines Wegs auf. Außerdem ist durch die Gummierung das schlagen auf den Drums relativ leise (natürlich je nachdem wie fest man draufschlägt).

Positiv ist mir auch der Rocker-Editor aufgefallen. Hier hat man im Gegensatz zu den vorherigen Teilen viele Möglichkeiten seinen persönlichen Rocker zu gestalten bzw. zu kreieren. Vom Song-Creator hatte ich mir aber mehr erhofft. Irgendwie wirken die selbsterstellten Lieder etwas billig.

Am meisten macht Guitar Hero: World Tour natürlich mit Freunden spaß und ich muss sagen, dass sowohl Leute, die die Vorgänger spielten, als auch komplette Neulinge ohne Probleme mit dem Spiel zurecht gekommen sind. Also ein starker Pluspunkt für die Einsteigerfreundlichkeit.

Natürlich kann man auch mit einer kompletten Band Online gegen eine andere Band antreten. (Dies geht in allen möglichen Konstellationen.) Man kann sich auch übers Internet die fehlenden Glieder in der Band heraussuchen, sodass der zum Beispiel fehlende Sänger einfach durch eine Person aus dem Internet ersetzt wird.

Persönlich muss ich sagen, dass ich von der Songauswahl ein wenig enttäuscht war. Aber über den Geschmack lässt sich natürlich streiten.
Es gibt auch Songs, welche praktisch nur auf bestimmte Instrumente ausgelegt sind (so kommt es mir zumindest vor).
In „What I’ve Done“ von Linkin Park zum Beispiel, haben Gitarre und Bass so gut wie nichts zu tun. Hier wird der Wert mehr auch das Singen gelegt.

Es scheint mir auch, dass Guitar Hero: World Tour nicht so schwer ist wie es sein Vorgänger war. Ich hatte hier mit der Gitarre (schwierigkeitsstufe Mittel) weniger Probleme als in Guitar Hero III. Was natürlich für Einsteiger nicht schlecht ist.

Mit den Drums hatte ich am Anfang ein wenig Probleme bei einigen Liedern die richtigen Töne zu treffen. Aber genau das macht den Reiz an GHWT ja aus: ÜBEN ÜBEN ÜBEN und immer besser werden.

Abschliesend lässt sich nur sagen, dass dieser Titel vor Allem mit mehreren Personen unglaublich spaß macht. Allerdings ist, wie schon erwähnt, der Preis viel zu hoch angesetzt.

Rentonscore: 9.1

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