District 9 – Review (Schrimps an die Macht!)

district-9Durch gelungene Trailer und einer sehr hohen Promotion waren meine Erwartungen an District 9 recht hoch. Wie sich der Film letztendlich geschlagen hat, könnt ihr in meiner Review lesen:

District 9 spielt im alternativen Heute: Im Jahre 1982 kam ein außerirdisches Raumschiff auf die Erde zu und blieb über Johannesburg stehen. Seit ein Teil des Schiffes abgefallen ist verharrt dieses nun über der Stadt. Die Außerirdischen wurden daraufhin 3 Monate später aus dem Raumschiff geholt und in ein Quarantänegebiet verschifft, in den District 9. Dort lebt diese Spezies nun in Slum-ähnlichen Verhältnissen seit mehr als 20 Jarhen. Da sie dort jedoch nicht mehr „gewünscht“ werden, soll die komplette Rasse in ein neues Gebiet, District 10, ausquartiert werden.
Mit einem Schreiben in der Hand liegt es nun an Wikus Van De Merwe von der Organisation Multi-National United (MNU), den Außerirdischen diese „erfreuliche“ Nachricht nahe zu bringen. Doch nicht alles an diesem Auftrag verläuft nach Plan.

Die Low-Budget Produktion (30 Millionen $ ?!) weiß durch sehr gelungene Bilder und ein nicht ausgelutschtes Setting zu überzeugen. Auch der Erzählstil der Geschichte ist künstlerisch Wertvoll:

Die Geschichte wird zunächst wie eine Dokumentation erzählt. Es gibt einige Interviews zu sehen und auch die Aufnahmen während des Auftrages von Wikus sind wie von Reporterhand aufgenommen. Im späteren Verlauf des Filmes wird der Film mit ähnlichen Szenenbildern fortgesetzt. Außergewöhnlich aber dennoch Spitze in der Umsetzung.

Zugegebenermaßen entwickelt sich der Plot anders als ich es erwartet hätte. Gott sei Dank aber in eine so gute und spannende Richtung, dass es dem Film absolut keinen Abbruch tut.

Das Hauptaugenmerk des Filmes liegt ganz klar darin, dem Zuschauer zu vermitteln wie furchtvoll, abstoßend und grausam der Mensch zu einem ihm selbst unbekannten Wesen gegenübertreten kann. Und dieser Punkt wird ohne Zweifel perfekt in Zelluloid gepackt.

Ganz groß sind auch die Schauspielerischen Leistungen der einzelnen Characktere. Trotz eher unbekannten Schauspielern verliert der Film nie an Glaubwürdigkeit. Und genau dies ist wichtig. Auch die Alienrasse und CGI-Effekte wirken zu jeder Zeig glaubhaft. (Selbst die Gravity-Pig-Gun)

Einzigster Kritikpunkt ist für mich persönlich das Ende. Hier habe ich irgendwie etwas anderes Erwartet. Nichtsdestotrotz ein klasse Film, den jeder mal gesehen haben sollte.

District 9: Dieser Film ist Kunst gebannt auf Zelluloid !

Rentonscore: 9.3 / 10

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