dexter.jpgEin blutdurstiger, junger Mann.
Ein Mann der seine Opfer mit Klebeband festbindet.
Den Raum, in denen er sie gefangen hält, komplett einhüllt nur um keine Spuren zu hinterlassen.
Ein Mann der nach einem Codex vorgeht: Er tötet nur Menschen, die wirklich schuldig sind.
Und doch tut er dies aus einer gewissen Lust heraus.
Der Lust am töten.
Er ist ein Serienkiller.
Er ist ein Blutsüchtiger.
Er ist ein Monster.
Doch zugleich ist er auch einer der besten Forensiker der Miami-Metro Police.

Sein Name: Dexter

Dexter ist eine der erfolgreichsten US-Serien der letzten Zeit. Und dies nicht ohne Grund.
Schwarzer Humor, zwichenmenschliche Beziehungen, höchste schauspielerische Leistungen und einen stets steigenden Spannungsgrad werden hier in einer Serie vereint.
Die auf den Büchern von Jeff Lindsay, Darkly Dreaming Dexter (deutscher Titel: Des Todes dunkler Bruder) und Dearly Devoted Dexter (Dunkler Dämon), basierende Serie hat nicht ohne Grund einige IGN-Awards, Emmys und zwei Golden Globes einkasiert.

Ich muss zugeben es mir Anfangs etwas schwer getan zu haben mich an Micheal C. Hall als Dexter zu gewöhnen. Vorerst kannte ich diesen Schauspieler nur aus der Serie „Six Feet Under“, in der er einen homosexuellen, liebevollen Bruder spielt. Es dauerte ein wenig, diese Rolle zu verbannen und dieses Gesicht als Dexter zu erkennen. Nun allerdings würde es mir viel schwerer Fallen diesen Schauspieler in „Six Feet Under“ zu sehen und nicht an Dexter denken zu müssen.
Viel zu gut verkörperte Michael C. Hall die Rolle des Massenmörders, der von jedem jedoch als netter Arbeitskollege und Freund gesehen wird.

In Dexter wird das Geschehen oft aus Dexters Sicht und seiner Gedanken gezeigt. Es ist einfach Urkomisch ihn etwas sagen zu hören nur um kurz darauf erzählt zu bekommen, was er wirklich denkt.

Die Länge der einzelnen Staffeln bezieht sich auf 12 Episoden á 45 – 60 Minuten.
Auf der einen Seite denke ich, dass so eine Staffel zu kurz gerät. Wären es aber 24 Folgen, so würde das Storytelling wahrscheinlich länger dauern und so das Geschehen unnötig uninteressanter machen.

Ein paar kurze Worte zu den einzelnen Staffeln (ohne Spoiler):

Season I
Hier wird die Hintergrundgeschichte von Dexter erzählt. Wieso er der Mensch ist der er ist. Wie er aufgezogen wurde. Von wem er das Töten und seinen Codex lernte. Man lernt hier wichtige Charaktere wie seine Schwester Debra, seine Freundin Rita, seinen Stiefvater Harry sowie das Team der Miami-Metro Police kennen.

Zwichenzeitlich fand ich die Serie hier leider etwas in die Länge gezogen. Dennoch war es auf jeden Fall kein Fehler diese Staffel zu sehen. Das Ende mit seiner Auflösung war hervorragend.

Season II
In dieser Staffel muss Dexter erst noch ein wenig mit den Geschehnissen der ersten Staffel sowie seiner kompletten Vergangenheit als Serienmörder fertig werden. Außerdem lernt er eine Frau namens Lila kennen. Sie scheint für ihn die erste Person zu sein, die ihn wirklich versteht. Außerdem ist ihm Sgt. James Doakes aus der eigenen Abteilung auf den Fersen. Denn er weiß, dass an Dexter irgendwas faul zu sein scheint.

Persönlich hatte ich ab der Hälfte der Staffel das Gefühl, man könne nicht mehr Spannung in einer Serie erzeugen. Doch ich wurde von Folge zu Folge stets eines Besseren belehrt. Die Rolle der Lila wurde phänomenal umgesetzt. Auch der innere Kampf von Dexter mit sich selbst wusste mich zu überzeugen.
Leider wurde das Ende dieser Staffel nicht ganz meinen Erwartungen gerecht. Obwohl einiges passierte mit dem ich nicht gerechnet habe.

Season III
Hier geht es um eine „versehentlich“ getötete Person, welche sich als Bruder des hoch angesehenen Bezirksanwalts Miguel Prado herausstellt. Doch es scheint in Miguels Innerem auch ein Monster zu wohnen, was zu einer tiefen Freundschaft mit Dexter führt.

Die bisher letzte Staffel von Dexter fährt ihr volles potential am Ende auf. Hier habe ich die letzten 5 Folgen förmlich Verschlungen. Es ist das bisher beste Staffelende von Dexter. Die Rolle des Miguel wurde mit Jimmy Smits bestens besetzt. Eindeutig die beste Staffel von Dexter.

Fazit:
Dexter ist zwar nicht die beste Serie auf dem Markt, aber sie zählt definitiv zu meinen persönlichen TOP 5. Jedem der einen Sinn für schwarzen Humor und das Bizarre hat, kann ich dieses Serie nur wärmstens empfehlen.

Da sich die Qualität der Serie von Staffel zu Staffel heranwächst, kann ich es kaum erwarten die vierte Staffel endlich zu sehen. Wann Dexter – Season 4 jedoch erscheinen wird, ist mir noch nicht bekannt. Irgendwann im Jahre 2009.

Rentonscore – Season I: 8.7
Rentonscore – Season II: 8.9
Rentonscore – Season III: 9.0

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