Der seltsame Fall des Benjamin Button – Review

benjaminbutton.jpgIn „Der seltsame Fall des Benjamin Button“ spielt Brad Pitt einen Mann, welcher jünger wird anstatt zu altern.

Die Geschichte des Benjamin Button wird aus der Sicht seiner Tagebucheinträge geschildert. Das Tagebuch wird von der Tochter der im sterben liegenden Daisy vorgelesen. Diese ist, wie sich ziemlich früh herausstellt, Benjamins einzig wahre Liebe.

Benjamin’s leben wird in diesem Film sehr liebevoll erzählt. Jedoch ist es anfangs etwas komisch einem sehr alten Mann beim gehen und sprechen lernen zuzusehen.

Obwohl der Film eine Laufzeit von 166 Min aufweist, wurde er mir nie langweilig. Man will einfach wissen, was als nächstes in Benjamin Button’s Leben passierte.

Ein etwas größeres Manko stellt für mich die ähnlichkeit zu Forrest Gump dar. Benjamin verhält sich in vielen Situationen eben noch wie ein Kind und wirkt deswegen etwas „Dumm“. Eben wie Forrest Gump. Auch ein paar Ereignise in seinem Leben kamen mir unweigerlich bekannt vor.

Dennoch ist der Seltsame Fall des Benjamin Button ein sehr guter Film. Vor allem das Make-Up, sowohl bei Benjamin selbst, als auch bei allen anderen Rollen des Films, überzeugten mich auf ganzer Linie. Es ist schon erstaunlich wie man den „heutigen“ Brad Pitt so viel jünger wirken lassen kann.

Auch gab es keinen Schauspieler in diesem Film, dem ich seine Rolle nicht abgekauft hätte. Echt großes Kino!

Fazit:
Der seltsame Fall des Benjamin Button erzählt seine Geschichte so liebevoll, dass man ihn zumindest einmal gesehen haben sollte. Wer sich also knapp 3 Stunden Zeit nehmen kann, sollte dies auch definitiv tun. Als einen der besten Filme aller Zeiten würde ich ihn jedoch nicht bezeichnen. Es ist einfach ein sehr guter Film. Nicht mehr und nicht weniger.

Rentonscore: 8.9

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