Beyond Good & Evil – Review (2003 – Retro!)

bge_cover.jpgEiner meiner damaligen Lieblinge im Genre Action-Adventure fand ich nun für nur 5€ auf Steam:

Beyond Good & Evil

Grund genug, meine erste Retroreview zu veröffentlichen:

Jade (ihres Zeichens Reporterin) lebt zusammen mit ihrem Onkel Peyj (einem Schwein) auf dem Planeten Hillys. Dieser Planet wird momentan von einer auserirdischen Rasse, den DomZ, ständig angegriffen. Gottseidank gibt es jedoch die Alphas. Denn diese beschützen die Hyllianer … oder etwa nicht?
Eine kleine Rebellengruppe namens Iris beschwört nämlich, dass die Alphas und die DomZ unter einer Decke stecken.
Nun liegt es an euch (Jade) die Warheit zu finden!

Im gesamten Spiel werdet ihr von dieser Hauptstory verfolgt. Sehr positiv fallen hier die Propaganda-Reden der einzelnen Gruppen auf. Durch diese entsteht eine verdammt stimmige Atmosphäre.
Die Welt, ihre Bewohner und der Humor runden das Gesamtbild ab.

Durch photografieren von diversen Lebensarten bekommt ihr nicht nur Geld, sondern auch Perlen. Perlen werden benötigt um Upgrades für euer Schlauchboot zu kaufen, welches ihr wiederrum braucht um verschiedene Missionen zu erledigen.

In den Missionen gilt es hauptsächlich Schleich- und Rätseleinlagen zu meistern. Diese lassen sich jedoch so klasse spielen, dass sie nie nervig oder langweilig werden.

Die Idee von Byond Good & Evil kam vom Ziehvater der Rayman-Spiele, Michael Ancel, und das merkt man auch! Der Sound, die Farben, das Gameplay und die Präsentation sind so gut aufeinander abgestimmt, dass es selbst viele der heutigen Action-Adventures in den Schatten stellt.

Alleine deshalb sollte es jeder einmal gespielt haben.

Rentonscore: 9.1

Außerdem habe ich für euch noch den Trailer zum Sequel des besagten Spiels. Dieser wurde im Mai 2008 bei den Ubidays veröffentlicht (keine Sorge, er wird nichts aus dem ersten Teil spoilen):

2 Kommentare

  • Pingback: Naggeria.net » Beyond Good & Evil 2 - Erste Ingameszenen

  • Beyond Good & Evil ist wieder ein perfektes Beispiel für ein hervorragendes, rundum gelungenes und praktisch fehlerfreies, jedoch leider auch relativ „erfolgfreies“ Spiel.
    Seinerzeit hatte ich das Vergnügen, die Gamecube Version zu spielen (tatsächlich unterscheiden sich die div. Versionen kaum voneinander) und war nicht schlecht überrascht, angesichts der gemässigten Erwartungshaltung meinerseits. Es wurde eine äusserst sehenswerte Optik geboten, ein Design, welches nicht nur ansprechend, sondern auch überaus innovativ war, zudem ein so abwechslungsreiches und zugleich dynamisches Gameplay, wie nur sehr wenige Konkurrenztitel.
    Zum Glück wird tatsächlich ein Sequel erscheinen, bleibt zu hoffen, das der hohe Unterhaltungswert beibehalten wird.

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