2012 – Review (Leaving On A Jetplane)

2012-logoRoland Emmerich, bekannt durch effektvolle Filme wie Independence Day oder The Day After Tomorrow, lässt die Erde, wie wir sie kennen, mal wieder komplett zerstören. Ob der Film überzeugen konnte lest ihr in der Naggeria Review:

Wie schon die Mayas voraussagten, wird die Erde im Jahre 2012 zu Grunde gehen. Dies passiert auf Grund einer außergewöhnlichen Planetenkonstelation, welche die Erde zur erhitzung des Kernes führt. Somit werden Eisberge schmelzen, ganze Erdplatten verschoben und unzählige Menschen sterben.

Ich wusste nicht was ich von 2012 halten sollte. Auf der einen Seite gibt es einige Reviews in dem der Film regelrecht zerissen wird. Andererseits entstand durch deisen Film ein ziemlich großer Hype.
Nunja, um es kurz zu machen: Die Reviews die ich gelesen hatte, hatten recht.

Zu Anfang wirkt der Film noch relativ spannend. Es werden verschiedene Storylines erzählt und man kommt Stück für Stück näher dem zu erwartenden Ende der Welt. Sobald es jedoch damit beginnt merkt man, dass alle Storylines im Prinzip ohne große Bedeutung waren. Sie dienen lediglich als Mittel zur Verlängerung der Spielfilmlänge und sind zu 100% vorhersehbar.

Hinzu kommen die stellenweise viel zu schlechten schauspielerischen Leistungen. Manche GZSZ Darsteller hätten es nicht schlechter machen können. Eine Banane hat mehr persönlichkeit.
Lediglich Woody Harrelson wusste in seiner Rolle als Verschwörungstheoretiker zu unterhalten.

Sehr enttäuschend waren auch die Special Effects. Klar, man weiß das hier mit CGI gearbeitet wird. Aber muss es so offensichtlich sein? Die Einrisse der Erde und die darauffolgende Flucht mit dem Flugzeug sehen so offensichtlich mit dem Computer bearbeitet aus, dass es schon fasst ins Lächerliche schweift.
Da habe ich definitiv schon viel besseres gesehen.

Auch scheinen sich die einzelnen Fluchtszenen ständig zu wiederholen. Zumindest wirkt es, als hätte man diese Szene schon einmal vor 15 Minuten gesehen.

Eines kann man 2012 jedoch zu Gute heißen: Dieser Film wird komischerweise nicht langweilig. Ich kann mir selbst nicht erklären warum, aber man wird hier unterhalten (wenn auch auf eher schlechtem Niveau).

2012: Gerade mal als Zwischenmahlzeit akzteptabel.

Rentonscore: 6 / 10

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