Der Kölner Aufruf
Gepostet von Renton am 23. Dezember 2008
Im sogenannten Kölner Aufruf wurde nun eine Petition von 146 Menschen unterschrieben, welche ein Herstellungs- und Verbreitungsverbot von KILLERspielen verwirklichen soll.
Einer der Unterzeichner war der berüchtigte Christian Pfeiffer, welcher schon oftmals versuchte gegen Videospiele vorzugehen:
Unter Anderem heißt es im Aufruf gegen Computergewalt:
5-, 15- und 25jährige sitzen heute Stunden, Tage und
Nächte vor Computern und Spielekonsolen. In „Spielen“
wie „Counter-Strike“, „Doom 3“, „Call of Duty“, „Halo 3“,
“Crysis”, “Grand Theft Auto IV“ u.a. üben sie systemati-
sches und exzessives Töten mit Waffen vom Maschinen-
gewehr bis zur Kettensäge. Sie demütigen, foltern, ver-
stümmeln, zerstückeln, erschießen und zersägen Men-
schen an ihren Bildschirmen.
Längst ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass Medien-
gewalt und vor allem Killerspiele verheerende Wirkungen
insbesondere auf Kinder und Jugendliche haben.(…)
Killerspiele entstammen den professionellen Trainings-
programmen der US-Armee, mit denen Schusstechnik,
Zielgenauigkeit und direktes Reagieren auf auftauchende
Gegner trainiert werden: Die Soldaten werden desensibi-
lisiert und fürs Töten konditioniert, die Tötungshemmung
wird abgebaut. Genauso werden durch Killerspiele Kin-
dern und Jugendlichen Spezialkenntnisse über Waffen
und militärische Taktik vermittelt, denn diese sogenann-
ten „Spiele“ sind in Wirklichkeit Simulationen der Kriegs-
realität: Sie erzeugen Angst, Stress und andauernde
Adrenalinschübe. Sie erzwingen unmittelbare Handlun-
gen in einem Reiz-Reaktions-Schema und verhindern so
gezielt kritische Distanz und Mitgefühl.
Nunja, es muss sich jeder seine eigene Meinung bilden. Allerdings sollte man sich mit dem Thema auch wirklich auseinandersetzen!
Die Petition gibt es unter folgendem Link als Download:
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